Digitalpakt 2.0: Was Schulen jetzt wissen müssen

Digitalpakt 2.0: Was Schulen jetzt wissen müssen
Der Digitalpakt 2.0 markiert den nächsten großen Schritt für die Digitalisierung von Schulen in Deutschland. Nach dem Auslaufen des ersten DigitalPakts Schule wird mit dem neuen Förderprogramm nicht nur die technische Ausstattung weiterentwickelt, sondern auch der Fokus stärker auf nachhaltige Schul- und Unterrichtsentwicklung gelegt.
Für Schulen, Schulträger und Bildungsakteur:innen ergeben sich damit neue Chancen – aber auch neue Anforderungen.
Was ist der Digitalpakt 2.0?
Der Digitalpakt 2.0 ist ein gemeinsames Förderprogramm von Bund und Ländern, das ab 2026 starten soll. Ziel ist es, die digitale Transformation von Schulen langfristig zu sichern und weiter auszubauen.
Im Mittelpunkt stehen dabei nicht mehr ausschließlich Geräte und Infrastruktur, sondern auch:
- pädagogische Konzepte,
- digitale Kompetenzen,
- sowie nachhaltige Support- und Organisationsstrukturen.
Eine Einigung zwischen Bund und Ländern wurde im Dezember 2025 erzielt.
Bund und Länder einigen sich auf Digitalpakt 2.0
Laufzeit und Finanzierung
Der Digitalpakt 2.0 soll den Zeitraum von 2026 bis 2030 abdecken, mit der Möglichkeit, Maßnahmen bis 2032 umzusetzen. Insgesamt stehen rund 5 Milliarden Euro zur Verfügung, die hälftig von Bund und Ländern finanziert werden.
Damit unterscheidet sich der Digitalpakt 2.0 deutlich vom ersten DigitalPakt Schule, bei dem der Bund den Großteil der Finanzierung übernahm.
Mehr Details zur Struktur und Finanzierung finden sich hier:
Digitalpakt 2.0 – Überblick
Zentrale Ziele des Digitalpakts 2.0
Der neue Digitalpakt verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz. Im Fokus stehen drei zentrale Handlungsfelder:
-
Digitale Infrastruktur
Ausbau von Netzwerken, Endgeräten und IT-Grundlagen. -
Unterrichts- und Schulentwicklung
Digitale Medien sollen sinnvoll in Unterricht und Schulorganisation integriert werden. -
Qualifizierung und Unterstützung
Lehrkräfte und Schulen sollen gezielt beim digitalen Wandel begleitet werden.
Das Ministerium für Schule und Bildung NRW betont insbesondere die Bedeutung einer nachhaltigen und praxistauglichen Umsetzung.
Digitalpakt 2.0 in NRW
Was bedeutet der Digitalpakt 2.0 für Schulen?
Für Schulen bedeutet der Digitalpakt 2.0 vor allem:
- weniger Bürokratie durch vereinfachte Förderstrukturen,
- mehr Flexibilität bei der Mittelverwendung,
- stärkere Verzahnung von Technik, Organisation und Pädagogik.
Digitale Lösungen werden damit nicht mehr als Zusatz verstanden, sondern als fester Bestandteil des Schulalltags.
Digitale Schulorganisation als Erfolgsfaktor
Mit dem Digitalpakt 2.0 rückt neben der Ausstattung auch die Organisation von Schule stärker in den Fokus. Digitale Werkzeuge für Stunden-, Vertretungs- und Kommunikationsprozesse tragen entscheidend dazu bei, Lehrkräfte zu entlasten und Transparenz zu schaffen.
Genau hier setzt schoolboost an: mit Lösungen, die digitale Schulorganisation einfach, übersichtlich und praxisnah machen.
Fazit
Der Digitalpakt 2.0 bietet eine große Chance, die Digitalisierung von Schulen nachhaltig weiterzuentwickeln. Entscheidend wird sein, dass technische Ausstattung, pädagogische Konzepte und organisatorische Prozesse zusammengedacht werden.
Für Schulen, Schulträger und Bildungspartner gilt jetzt: frühzeitig informieren, strategisch planen und digitale Strukturen nachhaltig aufbauen.
Weiterführende Informationen
Paula Merkel
- Veröffentlicht: 19. Januar 2026
- Lesezeit: 3 Min. Lesezeit