Mediennutzungsvertrag für Ihre Schule
Kindgerechte Regeln für Tablets im Unterricht, thematisch sortiert und zum Ankreuzen — und vier Zusagen, die die Schule im Gegenzug gibt.
- In Kindersprache
- Regeln zum Anhaken
- Die Schule verspricht auch etwas
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Kostenlos, ohne Kundenkonto. Wir setzen Ihren Schulnamen in den Kopf des Dokuments und schicken die Vorlage per E-Mail.
Welche Regeln gelten bei Ihnen?
Tippen Sie an, was in Ihrer Klasse gilt. Was Sie abwählen, steht nicht im Vertrag.
10 von 16 Regeln
So gehe ich mit dem Gerät um
Fotos, Videos und Privatsphäre
So gehen wir miteinander um
Mein Zugang gehört mir
Bitte noch ausfüllen: Ihr Name, Name Ihrer Schule, E-Mail, Einwilligung
Und das verspricht die Schule
Steht so im Vertrag, direkt unter den Regeln der Kinder.
- Wir erklären dir, wofür wir das Gerät im Unterricht nutzen — und wofür nicht.
- Wenn dich online etwas beunruhigt, hören wir zu und schimpfen nicht.
- Wir sagen dir vorher, wenn wir Fotos machen, und wofür sie verwendet werden.
- Wir zeigen dir, wie du dich schützt, statt dir nur zu sagen, was verboten ist.
Regeln sind das eine, die Verwaltung drumherum das andere
Sobald Geräte im Einsatz sind, kommen Einverständnisse, Rückläufer, Ausleihlisten und Defektmeldungen dazu. Papier reicht dafür genau so lange, bis das erste Blatt fehlt.
In der digitalen Schülerakte liegen Einwilligungen und Ausleihen dort, wo auch die übrigen Daten des Kindes stehen — auffindbar, ohne im Ordner zu blättern.
Wie führt man Regeln für Tablets an der Schule ein?
Geräte kommen meist schneller als die Regeln dazu. Ein Mediennutzungsvertrag holt das nach – aber nur, wenn er nicht als Verbotsliste daherkommt. Kinder unterschreiben, was sie verstanden haben; alles andere ist ein Zettel im Ranzen.
Erst besprechen, dann unterschreiben
Gehen Sie die Regeln im Unterricht durch und lassen Sie die Klasse begründen, warum eine Regel sinnvoll ist. Wer selbst formuliert hat, warum man niemanden ungefragt fotografiert, hält sich eher daran als jemand, dem es vorgelesen wurde.
Nur Regeln aufnehmen, die auch gelten
Eine Regel zum Aufladen zu Hause ergibt keinen Sinn, wenn die Geräte in der Schule bleiben. Regeln, die niemand kontrolliert oder die nicht zutreffen, entwerten alle anderen gleich mit.
In der Ich-Form schreiben
„Ich frage, bevor ich jemanden fotografiere“ wirkt anders als „Das Fotografieren von Mitschülern ist untersagt“. Der erste Satz beschreibt eine Handlung, der zweite ein Verbot – und Handlungen kann man üben.
Auch als Schule etwas zusagen
Ein Papier, in dem nur eine Seite Pflichten hat, ist eine Hausordnung. Wenn die Schule zusagt, zuzuhören statt zu schimpfen, wenn online etwas schiefgeht, wird aus dem Zettel eine Vereinbarung – und Kinder melden sich eher, bevor aus einem Vorfall ein Problem wird.
Sichtbar aufhängen und wieder aufgreifen
Ein unterschriebener Vertrag in der Akte wirkt nicht. Ein Aushang an der Klassenwand, auf den man im Konfliktfall zeigen kann, schon. Nehmen Sie ihn einmal im Halbjahr noch einmal durch.
Ein Hinweis zur Abgrenzung: Ein Mediennutzungsvertrag regelt Verhalten, keine Datenverarbeitung. Einwilligungen etwa für Klassenfotos oder die Nutzung bestimmter Dienste brauchen ein eigenes Dokument und gehören mit der oder dem Datenschutzbeauftragten abgestimmt.
Und rechnen Sie damit, dass die Regeln nach einem halben Jahr nicht mehr passen. Neue Apps, neue Fragen, neue Situationen – ein Vertrag, den man gemeinsam ändern darf, überlebt länger als einer, der in Stein gemeißelt scheint.
Häufige Fragen
Wer die Vereinbarung schließt, worum es geht (welches Gerät, welcher Zeitraum), die Regeln selbst und die Unterschriften. Wichtig sind vier Bereiche: der Umgang mit dem Gerät, Fotos und Privatsphäre, das Miteinander online und der eigene Zugang. Genau so ist die Vorlage aufgebaut.